DHL can burn in Hell

Chaos

eEs ist mal wieder so weit, ich könnte wieder mal nur kotzen und wieder einmal Schuld daran ist DHL (DieHoffnungsLosen). Es ging alles mal wieder in der letzten Woche los. Ich habe mir was bestellt und war durch Zufall daheim am Tag der Lieferung, was nicht kam war mein Paket. Als dann Abends meine geliebte Freundin heim kam, hatte Sie mein Paket im Arm, es wurde unten bei uns im Laden abgegeben. Am darauf folgenden Tag hab ich recht früh Feierabend gemacht und bin bei mir vor der Tür. DHL kommt an (ich erwartete noch eine Sendung) und geht direkt in den kleinen Laden bei uns nebenan, dann zu mir zur Tür und bringt einen Zettel an – Sendung unten abgegeben! Auf meine Frage warum er nicht klingelte und direkt die Sendung unten abgibt höre ich: Ich habe geklingelt, da hat sich niemand gemeldet!

Ich dachte ich höre nicht richtige und weise den Herren darauf hin, dass ich der Empfänger der Sendung bin und bereits seit ein paar Minuten hier stehe und Ihn beobachte – darauf hin fühlt er sich sichtbar ertappt und entschuldigt sich.

Am 16.12. habe ich dann noch was bestellt, was am 17.12. geliefert werden sollte (DHL Overnight Express) und bis heute noch nicht geliefert ist. Nach einem Anruf bei DHL bin ich mir nun wirklich sicher: DHL ist definitiv zu blöd um Sendungen zu verschicken. Was mir da am Telefon an Unfreundlichkeit und Dummheit entgegen sprang tut echt weh!

HALLO SCHEISS DHL, ICH BIN DER KUNDE UND NICHT EIN BITTSTELLER!

PS: Dank an Amazon, die mir die Lieferung nochmal zusenden und ich zu Weihnachten all meine Geschenke zusammen habe!

Krisenmanagement beim HVV

Chaos

Alle Jahre wieder kommt überraschend und ohne Vorankündigung der Winter und wartet mit Temperaturen im negativen Bereich auf. Alle Jahre wieder werden davon besonders die Schienenfahrzeugbetreiber überrascht. Alle Jahre wieder klappt dann so eigentlich gar nichts mehr. So geschehen auch in diesem Jahr, aber nicht wie sonst vermutet bei der DB sondern dieses Mal beim HVV. Da stehe ich also heute Morgen in Eiseskälte an der Haltestelle Burgstrasse, wo ich vom Bus auf die UBahn ausweichen darf und stelle fest: Bitte beachten Sie die Lautsprecherdurchsagen. Nach etwa 10 Minuten kommt dann auch eine Durchsage: Aufgrund von Schienen Probleme fällt der Bahnverkehr heute aus, bitte nutzen Sie die bereitgestellten Busse.

OK, ich gehe also hoch zu den Bussen um dann festzustellen:

1. Ein Bus alle 10 Minuten als Ersatz für eine UBahn sind definitiv zu wenig

2. Die Busse fahren allesamt nur Stadteinwärts, ich muss aber Stadtauswerts

3. Es lässt sich niemand vom HVV sehen, den man mal fragen kann

4. Nach über 30 Minuten warten, einem erfolglosen Versuch ein Taxi zu rufen finde ich einen HVV Mann

5. Ich erfahren, die Busse fahren NUR Stadteinwärts, Stadtauswärts fahren ab und an Sammeltaxen, aber nur zur Endhaltestelle

Nun bin ich richtig genervt und suche nach Abhilfe. Diese kommt auch in Form eines gut gefüllten iPhone Telefonbuches und dem Wissen, dass diverse meiner Kollegen mit PKW auch hier um diese Zeit durch müssen. An dieser Stelle dank an Kollege Erik, der nach 10 Minuten etwa hier vorbei kam und mich mitnahm.

Jetzt erstmal warmer Kaffee und dann weiter DB Recovery!

Zwischen den Welten

Mac, Windows

Ich bin seit nunmehr 16 Jahren bekennender Mac User, ich habe ebenfalls seit fast 10 Jahren an keinem Computer mehr rumgeschraubt und ich hatte mir auch vorgenommen, so etwas nie wieder zu tun, aber wofür sind guter Vorsätze da? Klaro um sie nicht zu beachten!

In den letzten Jahren habe ich eine Menge an Daten angehäuft, da steht bei einem Mac User hier eine Festplatte, da ein Drobo und hier noch ein Drobo, alle haben aber das Problem, dass man sie nicht wirklich skalieren kann. OK, ich hätte mir einen X-Serve kaufen können oder einen Mac Pro wo auch ordentlich Platten rein gehen, aber als reiner Server wäre mir das einfach zu teuer. Der neue Mac Mini Server löst das Problem leider auch nicht, da die scheiss USB Platten einfach nicht schnell sind, was aber wichtig ist, wenn man Bilder oder Videos bearbeiten will.

Durch Kollegen Christian bin ich dann zu der Erkenntnis gekommen, dass ein über GB ETH angebundenes System wesentlich schneller ist als jede USB Platte und sogar wesentlich schneller als jede lokale Platte am SATA/IDE Bus und Kollege Philipp widerum hatte die ideale Lösung für mich: den Windows Home Server – kurz: WHS.

Da die fertigen Geräte von HP oder auch Acer alle die Probleme haben, die ich vermeiden wollte (nicht genug Platten Platz zum verbauen) entschied ich mich zusammen mit Kollegen Marc (auch Hard Core Mac User) uns einen eigenen Windows Home Server zu bauen.

Unsere Entscheidung fiel dabei auf ein Revoltec Gehäuse mit der Bezeichnung Sixty-2, welches Platz für 10 Platten hat und einen stromsparenden AMD Prozessor samt Gigabyte Board mit vielen SATA Anschlüssen.

Dank der Bastelhilfe von Philipp wurde daraus sogar ein spassiges Projekt und ich konnte nach über 10 Jahren bastel Abstinenz mal wieder mit Schraubendreher und anderem Werkzeug hantieren (wer mich kennt, weiss: Das war kein schöner Anblick!).

Ausgestattet mit einer 250 GB Platte für das System und 2 x 500 GB für Daten ging es erstmal los – Stop: Was fehlte war die Software! Da wir aber unbedingt letzte Woche das ganze fertig haben wollten musste die WHS Trial Version erstmal ran – was sich leider als riesen Fehler erwies, aber dazu später mehr.

Mit einem Terra Byte an Datenspeicher ging es nun erstmal los, Daten von den externen Systemen kopieren um die diversen Platten frei zu bekommen. Ich hatte seit einem Jahr unter anderem eine WD MyBook Raid Platte im Einsatz, die mich seit Wochen nervte und nie aus dem Standby Modus mehr aufwachte, die Daten mussten zuerst auf den WHS kopiert werden um die Platten direkt einbauen zu können.

1. Problem: Ich hasse mittlerweile Apple: Meine Airport Extreme wird von Apple als WLAN Standard N und 4 x GB ETH Switch beworben, was auch stimmt, aber leider erst ab Rev 2 ich habe eine Rev 1 Version und die hat nur 100 MBIT ETH und ich brauchte also noch einen GB Switch um die Daten kopieren zu können – die Abhilfe schaffte Schiwi für 39€ – von nun an gings Berg ab (wie Hilde sagen würde).

Daten kopiert, Platten aus dem WD Gehäuse befreit und selbstständig umgebaut, Speicher im WHS erweitert, alles ohne Probleme. Nächste Baustelle: ein LaCie 2 x 1 TB RAID System, was zwar sehr gut läuft, aber mich einfach auf dem Tisch stört und zu langsam ist, die Daten mussten auch auf den WHS rauf!

2. Problem: Ich hasse Apple immer mehr: Auf diesem System lagen also meine Bilder des letzten Jahres, Konzerte, Landschaften, Urlaub und alles was man so knipst in einem Jahr, etwa 1,2 TB. Ich dachte, einfach mal Verzeichnis für Verzeichnis von der HD auf das WHS “moven” (verschieben) und nach dem ersten grossen Verzeichnis (Konzerte aus 2009) stellte ich mit erschrecken fest: Da fehlen Daten, da fehlen ganze Ordner!!! OK, das ist erstmal kein Grund zur Panik, da ich mir vor einiger Zeit bei einem Crash meiner iTunes Platte die DiskWarrior Tools kaufte, aber es macht Arbeit und kostet viel Zeit (ich bin immer noch nicht mit der Platte fertig!!!)

Aber erstmal austesten wo das Problem liegt: Also, ich habe meine Bilder in Ordnern abgelegt (2009/01[-12]/Veranstaltung) und das waren in Summe pro Ordner etwa 2.000-5.000 Files, also eine Menge. Da ich mit dem Move wenig erfolgt hatte, machte ich erstmal eine Copy von externer USB auf den WHS und habe danach das Ergebnis mittels rsync kontrolliert: siehe da – auch copy hat probleme mit vielen Dateien in vielen Unterordnern!!!

Was lernt man daraus? Traue keiner grafischen Oberfläche und nutze die guten, alten und erprobten Unix Tools in OS-X zum kopieren/verschieben! (PS: Ich habe dann noch an der CLI einen Ordner mittels CP auf den WHS kopiert und per rsync verglichen – KEIN PROBLEM!)

Nachdem DiskWarrior nach 2 Tagen die Files recovered hat (und eine Menge mehr) lies ich erstmal die EXIFTOOLS über die Dateien laufen um die wieder mit einem richtigen Namen zu haben und anschliessend kopieren zu können…!

Break: Wir sind jetzt eigentlich zeitlich am Dienstag und wer meinen Artikel zuvor gelesen hat, der weiss, dass ich MI/DO krank daheim lag und ich war wirklich krank, ich hatte nichtmal Bock mich um meinen WHS zu kümmern!

Zwischenzeitlich hat aber auch M$ mich ein wenig verdutzt und mir nach nur 5 Tagen Produktion meines WHS Trial Servers die frohe Botschaft überbracht: You need to activate your WHS!) OK, ich gebe also meinen Key meiner frisch erworbenen Lizenz ein und siehe da: They Key you entered is not valid! Nach etwas “googlen” stellt sich raus: Man kann eine WHS Trial nicht einfach mit einem richtigen Key aktivieren, man muss diese Installation wirklich nochmal durch führen, was aber ohne Probleme klappte – Gott sei Dank!

Status Freitag, 11.12.2009 – 22:11 Uhr: Der WHS läuft, die Daten sind da und ich kann in den kommenden Tagen/Wochen auch meine Drobos auflösen (hat jemand Interesse?) und alles auf den WHS legen!

In Summe: 1:0 für Microsoft! Das ist nun das 2. M$ Produkt, welches mir gefällt (nach Windows 7 auf meinem Netbook!)

UPDATE: Die Kosten für den WHS belaufen sich bei mir auf rund 300€ da ich die Platten ja bereits habe, da sollte Apple wirklich mal drüber nachdenken, denn auch die “Mehrwerte” die der WHS zusammen mit einem MediaCenter bietet sind nicht zu verachten und für eine Firma wie Apple, die auf Ihre Fahnen schreibt “Das Homemediale” vorran zu treiben, sieht es meiner Meinung nach, momentan echt scheisse aus!

UPDATE 2: Momentan sieht es bei mir so aus, dass ich neben einem MacMini als iTunes Video Server (Daten liegen bereits im WHS) auch eine Apple TV besitze, die mich momentan aber auch eher nervt, als dass sie mich glücklich macht. Jede DVD muss erst nach mp4 konvertiert werden, dann in die iTunes DB kopiert werden um dann mit Tags und Cover versehen und erneut synchronisiert zu werden, dass nenne ich nicht wirklich userfriendly. Dann muss ich mich ständig mit dieser blöden iTunes DB beschäftigen (wer mich kennt, weiss wie viel Musik ich allein besitze und ich weiss, wo die Grenzen von iTunes liegen!). Warum zieht Apple hier nicht nach, schafft eine offene Plattform und sparrt den Usern viele graue Haare?!?

Eine scheiss Woche!

Linux, RT

Was für eine scheiss Woche liegt hinter mir! An allen Fronten Probleme! Es ging mit einer vollen DB unseres RT’s los. Damit wir damit nicht gegen die Wand laufen, haben wir das Ding ins SAN, genauer ins NAS gepackt und per NFS gemountet. Von hier an nahm das Unheil seinen Lauf! Als am Montag dann Last auf das System kam, gingen mitmal INSERTS in die DB nicht mehr, dauerten ewig lange und blockierten die komplette DB. Ein Neustart des Servers funktionierte nur – sagen wir mal: leidlich – und am Dienstag kackte die Kiste dann ganz ab. Also Umzug auf den Slave und Master neu machen.

Hier war dann erstmal Ende für mich, da mich eine Minigrippe heimsuchte und mich erstmal für 2 Tage ausschaltete, was aber die Probleme auf der DB (Backup) auch nicht löste – das Gute daran: Niemand kann mehr behaupten ich sei Schuld bei schlechter RT Performance, denn ich war nicht im Office..!

Daheim schlug mir auch gleich das nächste Problem entgegen: Mein Heimserver meinte, seine Lizenz sei nicht gültig – recht hat er, es war eine 30 Tage Trial Version, die allerdings erst seit 5 Tagen lief – die Bestellung der richtigen Lizenz war schon unterwegs! Aber wer glaubt, dass man aus einer Microschrott Home Server Trial mit Eingabe eines Lizenzkeys eine Vollversion machen kann, der hat die Rechnung ohne den Wirt, sprich M$ gemacht – eine Neuinstallation stand an (und wird hoffentlich in diesen Minuten bald fertig sein).

Wieder im Office konnten die Kollegen die Problemquelle auch schon eingrenzen und wir konnten uns heute Abend frisch ans Werk machen die Probleme zu fixen, dazu nur soviel: MySQL, NFS, SUN und Netapp in Verbindung sind eine Herausforderung, die Details dazu kommen in ein paar Tagen in meinem Wiki.

Aktueller Status: Wir haben wieder eine performante DB auf dem Backup System, immer noch kein neuen Slave aber dafür ein konsistentes Backup auf dem Filer, hier gehts dann ab Montag weiter.

Nächste Baustelle: Backup vom Filer auf das Prod System einspielen, dann davon einen richtigen DUMP machen, diesen dann erneut mit innodb-file-per-table einspielen und die verlorenen Tage nach synchen. Dann das neu aufgesetzte System als Master machen und den Slave neu aufsetzen, es bleibt also spannend.

Desweiteren warten wir händeringend auf eine Erweiterung die BPS für uns programmiert, die dann unsere Attachments aus der DB entfernt und im FS ablegt, dann haben wir wieder eine kleine DB, naja fast: Dann kommt das Spiel mit DUMP und neu Import nochmal, da InnoDB leider vergebenen Platz nicht wieder frei gibt!

RT: Wie werde ich Altlasten wieder los? Pt. 2

RT

Im ersten Artikel endete ich mit folgenden Worten:

Vergleich der Shredder und Ergebnisse

Ohne Index:

RT 3.6.9: 0m 29.477s

RT 3.8.6: 1m 10.415s

Mit Index und ohne Log Ausgabe:

RT 3.6.9: 0m 9.475s

RT 3.8.6: 0m 48.338s

Das hat mir keine Ruhe gelassen und ich googlete noch ein wenig heute Abend

Mit dem Ergebnis: Ich habe Shredder unter RT 3.8.x wieder auf normale Performance gebracht! Ich konnte mich an einen RT-Users Mailinglist Eintrag aus dem letzten Jahr erinnern (wer mich kennt, weiss wie schwer das ist in meinem Alter!!!) wo jemand seine Erfahrungen mit dem Shredder mitteilte.

[rt-users] RTx-Shredder speed (or lack of!)

In der Mail beschreibt Tim seine Probleme mit dem Shredder und kommt nach einiger Arbeit zu dem Ergebnis einiger Indexe in der DB (tja, einiges an Arbeit hätte er sich mit der RTx-Shredder Doku sparen können) wovon aber drei noch nicht erklärt worden sind (ich habe mir erlaubt die Indexe ein wenig um zu benennen, damit diese besser zu den restlichen passen):

  • CREATE INDEX SHREDDER_TXN5 ON Transactions(Creator);
  • CREATE INDEX SHREDDER_CGM3 ON CachedGroupMembers(Via, Id);
  • CREATE INDEX SHREDDER_ATT1 On Attachments(Creator);

Nachdem ich in meiner RT 3.8.6 Testumgebung gerade die Indexe zugefügt habe, war ich doch platt, hier die Ergebnisse:

1. Ohne diese 3 neuen Indexe:

time ./rt-shredder –force –plugin ‘Tickets=query, Status=”new”‘
SQL dump file is ‘/opt/rt38/sbin/20091130T203105-0001.sql’

  • real    0m48.338s
  • user    0m10.489s
  • sys     0m0.677s

2. Nach setzen des CREATE INDEX SHREDDER_TXN5 ON Transactions(Creator); Indexes

time ./rt-shredder –force –plugin ‘Tickets=query, Status=”new”‘
SQL dump file is ‘/opt/rt38/sbin/20091130T203105-0001.sql’

  • real    0m47.765s
  • user    0m10.646s
  • sys    0m0.621s

3. Nach setzen des CREATE INDEX SHREDDER_CGM3 ON CachedGroupMembers(Via, Id);

time ./rt-shredder –force –plugin ‘Tickets=query, Status=”new”‘
SQL dump file is ‘/opt/rt38/sbin/20091130T203420-0001.sql’

  • real    0m14.714s
  • user    0m10.518s
  • sys    0m0.647s

4. Nach setzen des CREATE INDEX SHREDDER_ATT1 On Attachments(Creator);

time ./rt-shredder –force –plugin ‘Tickets=query, Status=”new”‘
SQL dump file is ‘/opt/rt38/sbin/20091130T203601-0001.sql’

  • real    0m14.181s
  • user    0m10.300s
  • sys    0m0.659s

Womit wir jetzt wieder im Bereich des Shredders unter RT 3.6.x wären!

RT: Performance

RT

Eine neue Seite ist entstanden: RT Performance und hier will ich verschiedene Schritte erklären, wie Ihr Euren RT ein wenig auf die Sprünge helfen könnt. Als erster Artikel habe ich hier sogleich eine Auflistung sinnvoller Datenbank Indexe hinterlegt (welche noch lange nicht komplett ist). Ich hoffe Ihr könnt was mit anfangen.

RT: Installationsanleitung OS-X jetzt verfügbar

RT

Da die Informationen über die Installation des Request Tracker unter OS-X mehr als dürftig und weit im Internet verstreut sind, habe ich mal eine kleine Anleitung fertig gemacht, wie man sehr schnell den RT unter (Snow)Leopard installieren kann. Für den Linux/Unix Anwender sollte das hiermit in 60-90 Minuten möglich sein. Die komplette Anleitung ist hier zu finden: RT Installation unter OSX

Bei Fragen und Anregungen schreibt mich ruhig an.

Torsten

Politiker müsste man sein…

Default

….in wohl keinem anderen Job kann man ohne jegliche Qualifizierung einfach so von Amt zu Amt switchen. Gestern noch Familien Ministerin, heute schon Arbeitsministerin. Ich bin mal gespannt was VDL jetzt so für einen Müll verzapft.

RT: Wie werde ich Altlasten wieder los?

RT

Unser RT läuft seit nunmehr 8 Jahren und es sind einiges an Daten bereits im System gelandet, wie wird man sowas aber wieder los? Klaro, RTx-Shredder.

Vorab ein paar Infos zu unserem RT:

  • Priv. Users: ~50.000
  • Unpriv Users: ~8.500.000 (davon etwa 70% Spammer)
  • Queues: ~1500
  • Tickets: ~3.000.000
  • DB Size: ~300GB

Da wir gerade mitten in der Migration von RT 3.6.5 zu RT 3.8.6 sind und bei der Migration etliche Datenbank Aktionen auszuführen sind, haben wir uns entschlossen unsere DB ein wenig zu verschlanken. Wir wollten erstmal alle Ticket im Status “DELETED” aus dem System haben und danach bezogen auf die Queue auch diverse Status “RESOLVED” Tickets entfernen (wo es uns Aufgrund gesetzlicher Regelungen möglich ist)

Nach der Installation des RTx-Shredder aus dem CPAN Archiv von Ruz legten wir fleissig los (PS: die Doku dazu ist wie gewohnt zum kotzen) und waren recht schnell ernüchtert da wir pro Ticket etwa 1 Minute in unserem Live System brauchten – wo lag das Problem?

Problem: In der RTx-Shredder Doku steht nirgendwo offensichtlich dass man DB Indexe setzen muss, erst nach ein wenig lesen (perldoc) findet man Hinweise darauf – da sollte Ruslan aber doch ein wenig eindeutiger drauf hin weisen.

OK, kommen wir zu den Ergebnissen auf unserem Test System

Vorraussetzungen:

  • 1 x Server, MySQL, Apache local installiert
  • 1 x RT 3.6.9 installiert, RTx-Shredder von CPAN installiert
  • 1 x RT 3.8.6 mit RT-Shredder installiert (RT-Shredder ist Teil vom RT seit 3.8.x)
  • mit dem rt-filler script aus dem BPS SVN ein paar Queues (1000) und User (50.000) angelegt und dann Tickets erzeugt (500.000).
    • Die Tickets sind nur sehr grundlegend erzeugt, kein richtiger Content, keine Attachments, keine Links

Ergebnisse mit RT 3.6.5 – löschen von 10 Tickets

Aus dem: perldoc /opt/rt3/local/lib/RTx/Shredder.pm:

Database indexes
To speed up shredding you can add several indexes to your DB.

  • CREATE INDEX SHREDDER_CGM1 ON CachedGroupMembers(MemberId, GroupId, Disabled);
  • CREATE INDEX SHREDDER_CGM2 ON CachedGroupMembers(ImmediateParentId, MemberId);
  • CREATE UNIQUE INDEX SHREDDER_GM1 ON GroupMembers(MemberId, GroupId);
  • CREATE INDEX SHREDDER_TXN1 ON Transactions(ReferenceType, OldReference);
  • CREATE INDEX SHREDDER_TXN2 ON Transactions(ReferenceType, NewReference);
  • CREATE INDEX SHREDDER_TXN3 ON Transactions(Type, OldValue);
  • CREATE INDEX SHREDDER_TXN4 ON Transactions(Type, NewValue);


If shredding is slow anyway then you have to get list of slow queries, for example mysql has special options to turn on log of slow queries, queries that takes more than one second can be considered as slow, then send the log to the “AUTHOR”.

Database transactions support
Since RTx-Shredder-0.03_01 extension uses database transactions and should be much safer to run on production servers.

Foreign keys
Mainstream RT doesn’t use FKs, but at least I posted DDL script that creates them in mysql DB, note that if you use FKs then this two valid keys don’t allow delete Tickets because of bug in MySQL:

  • ALTER TABLE Tickets ADD FOREIGN KEY (EffectiveId) REFERENCES Tickets(id);
  • ALTER TABLE CachedGroupMembers ADD FOREIGN KEY (Via) REFERENCES CachedGroupMembers(id);

<http://bugs.mysql.com/bug.php?id=4042>

1. Tickets löschen mit den Standard Einstellungen

real    0m29.477s
user    0m6.638s
sys     0m0.323s

2. Tickets löschen mit gesetzten Indexen

real    0m10.041s
user    0m6.612s
sys     0m0.354s

3. Tickets löschen mit auskommentierten RT::Logger in Shredder/Record.pm und Indexen gesetzt

real    0m9.475s
user    0m6.196s
sys     0m0.317s

Ergebnisse mit RT 3.8.6 – löschen von 10 Tickets

Achtung: Im Shredder von 3.8.x finden sich leider keine Hinweise mehr auf die DB Indexe! Ich habe extra nochmal in der DB nachgesehen, die wurden auch nicht gesetzt, statt dessen steht im perldoc Shredder.pm folgendes:

Database transactions support
Since 0.03_01 RT::Shredder uses database transactions and should be much safer to run on production servers.

Foreign keys
Mainstream RT doesn’t use FKs, but at least I posted DDL script that creates them in mysql DB, note that if you use FKs then this two valid keys don’t allow delete Tickets because of bug in MySQL:

  • ALTER TABLE Tickets ADD FOREIGN KEY (EffectiveId) REFERENCES Tickets(id);
  • ALTER TABLE CachedGroupMembers ADD FOREIGN KEY (Via) REFERENCES CachedGroupMembers(id);

<http://bugs.mysql.com/bug.php?id=4042>

Achtung: Diese Werte würde ich nicht einfach übernehmen, da es, zumindest in meiner Test Installation, nicht das Löschen von Tickets deaktivierte sondern ich nicht mehr in der Lage war Tickets zu erstellen!

Ich habe mir dann doch lieber wieder die Index Empfehlungen aus dem CPAN Shredder installiert! (siehe weiter unten)

1. Tickets löschen mit Shredder default Einstellungen

real    1m10.415s
user    0m11.384s
sys     0m0.735s

2. Tickets löschen mit auskommentierten RT::Logger in Shredder/Record.pm

real    1m7.595s
user    0m10.439s
sys     0m0.615s

3. Tickets löschen nach DB Index Erzeugung

real    0m48.338s
user    0m10.489s
sys     0m0.677s

Indexe:

  • CREATE INDEX SHREDDER_CGM1 ON CachedGroupMembers(MemberId, GroupId, Disabled);
  • CREATE INDEX SHREDDER_CGM2 ON CachedGroupMembers(ImmediateParentId, MemberId);
  • CREATE UNIQUE INDEX SHREDDER_GM1 ON GroupMembers(MemberId, GroupId);
  • CREATE INDEX SHREDDER_TXN1 ON Transactions(ReferenceType, OldReference);
  • CREATE INDEX SHREDDER_TXN2 ON Transactions(ReferenceType, NewReference);
  • CREATE INDEX SHREDDER_TXN3 ON Transactions(Type, OldValue);
  • CREATE INDEX SHREDDER_TXN4 ON Transactions(Type, NewValue);

Vergleich der Shredder und Ergebnisse

Ohne Index:

RT 3.6.9: 0m 29.477s

RT 3.8.6: 1m 10.415s

Mit Index und ohne Log Ausgabe:

RT 3.6.9: 0m 9.475s

RT 3.8.6: 0m 48.338s

Unterm Strich bleibt da nur zu hoffen, dass Ruz sich das Problem einmal ansieht und bis wir endlich mit RT 3.8.x live sind das auch behoben ist.

Ich liebe Online Übersetzer

Mac

Eigentlich sollte dieser Artikel einem meiner liebsten Tools, dem Datei Manager Forklift gelten, aber bevor ich mich der Beschreibungt dieses tollen Programmes widme, möchte ich Euch die Vorzüge der direkten Online Übersetzung einmal nahe bringen.

Ausgangsmaterial war die Beschreibung auf der Homepage von Binarynights zum Dateimanager Forklift:

Forklift is a powerful file manager and ferociously fast FTP client clothed in a clean and versatile UI that offers the combination of absolute simplicity and raw power expected from a well-executed Mac software. ForkLift will connect to any remote server FTP, SFTP, Amazon S3, WebDAV, the SMB, NIS and AFP shares on your local network, or your Bluetooth mobile phone- pretty much anything you can plug into or hook up to a Mac. ForkLift also carries a complete toolbox for managing your files, including Folder Synchronization, Batch Renaming, Archive handling, Application deleter, editing files over remote connections and many more. All these power features are packaged into a Finder-like, dual-pane interface that delivers superior workflow while remaining absolutely familiar to use, along with QuickLook, Spotlight search and all.

Nun dachte ich mir in meinem jungendlichen Leichtsinn: Lass mal die Arbeit Google erledigen und ich war von dem Ergebnis doch überrascht:

Gabelstapler ist ein leistungsfähiger Dateimanager und wild schnelle FTP-Client in eine saubere und vielseitige Benutzeroberfläche bekleidet, dass die Kombination der absoluten Einfachheit und roher Gewalt aus einem gut ausgeführten Mac-Software bietet erwartet. Gabelstapler eine Verbindung zu einem beliebigen Remote-Server FTP, SFTP, Amazon S3, WebDAV, SMB, NIS und AFP-Freigaben auf dem lokalen Netzwerk oder Ihr Bluetooth-Mobiltelefon-so ziemlich alles, was Sie können Plug in oder Haken bis zu einem Mac. Gabelstapler führt auch ein vollständiges Instrumentarium für die Verwaltung Ihrer Dateien, einschließlich Folder Synchronization, Batch Umbenennen, Archivdateien, Anwendungs-Deleter, Editieren von Dateien über Remote-Verbindungen und vieles mehr. Alle diese Macht-Funktionen sind in einem Finder-ähnlichen verpackt, Dual-Interface-Bereich, die eine überlegene Workflow schafft und gleichzeitig die verbleibenden absolut vertraut zu verwenden, zusammen mit QuickLook, im Rampenlicht zu suchen und alle.

OK, warum war ich überrascht? Naja, diese Online Übersetzer gibt es ja schon fast so lange wie es das Internet gibt (naja, fast) und ich dachte die hätten sich in der Qualität bereits verbessert, weit gefehlt, das Ergebnis ist noch genau so schlecht wie zu Altavista/Babelfish Zeiten.

next page » | « previous page