RT
Am Wochenende hatte ich endlich mal ein wenig Zeit gefunden und konnte mich ein wenig der Entwicklung am RT zuwenden. Heraus gekommen sind zwei neue Extensions, welche die Administration des RT erheblich erleichtern.
1. RT-Extension-FastGroupRights
Die Idee stammt von Stephen Turner vom MIT, der leider nicht mehr am RT dort arbeitet, mir aber gestattet hat seinen Code weiter zu verwenden und zu erweitern. Diese Erweiterung ersetzt die GroupRights.html des RT an allen Stellen durch eine Version aus dieser Extension, welche nun mehr nicht alle Gruppen mehr lädt sondern nur noch die SystemGroups, Roles und ein Suchfenster zum finden von UserDefinedGroups beinhaltet. Dieses hat den enormen Vorteil, dass bei grossen RT Installationen diese Seite nicht mehr mehrere Minuten zum laden benötigt und so die Administration nicht nur schneller sondern auch übersichtlicher macht.
2. RT-Extension-QueueDeactivatedScrips
Diese Erweiterung stammt ursprünglich von Dirk Pape von der UNI Berlin, leider hat auch Dirk nichts mehr mit dem RT zu tun und ich durfte auch Seinen Code aufgreiffen und erweitern. Diese Erweiterung gibt dem RT Admin die Möglichkeit, global definierte Scripte auf lokaler, sprich Queue Ebene gezielt zu deaktivieren. Mit dieser Erweiterung können die global definierten RT Scripte auch weiterhin bestehen bleiben und bei Bedarf (für z.B. Workflows, die anders als der normale Flow im RT ablaufen) deaktiviert werden.
Beide Erweiterungen sind im GITHUB zu finden.
Default
Zumindest nach unserer bekloppten Sommerzeit Umstellung ist seit 19 Minuten Sommer!
Hab gerade diverse Scripte auf einigen Servern auf Sommerzeit umgestellt und ich muss sagen: So sommerlich ist mir nicht!
RT
Gestern kam ein Kollege zu mir und meinte: Dein RT ist scheisse, der kommt mit Umlauten in HTML Attachments nicht klar! OK, behaupten kann man vieles, aber auch beweisen? Er konnte! *FUCK*
Zusammen mit Kollegen Urs habe ich mir das ganze angesehen und fest gestellt, dass die Version des RT, die wir einsetzen leider ein Problem mit HTML Attachements hat, wenn eine bestimmte Konstellation eintritt.
RT 3.6.5 versucht die Mails zu parsen und anhand der Content-Type Informationen etc. heraus zu finden, wie er mit dem Attachment umzugehen hat, allerdings ist in RT 3.6.5 das Ganze sehr blöde umgesetzt und es wird bei dem Typen den wir hier hatten (text/html) leider nicht getriggert sondern nur auf text/plain. Nach ein wenig geteste und gesuche sind wir zu dem Punkt gekommen: RT 3.6.6 macht das bereits anders, wesentlich cleverer: ergo – wir müssen updaten – jetzt geht der Spass los.
RT 3.6.5: Wenn das Mail Attachment = text/plain||message||rfc822 -> encode content
RT 3.6.6: Wenn das Mail Attachment = sub(IsTextualContent) -> rufe das Modul RT::I18N auf und mache die Konvertierung damit -> darin text/plain||text/html ….
Wir haben viele, sehr viele Erweiterungen für den RT im Einsatz und wir haben vor allem noch mehr am original RT rumgeschraubt. Also schauen wir uns als erstes an, was sch zwischen RT 3.6.5 und RT 3.6.6 geändert hat – 75 Files – puh, dass ist nicht viel. Danach haben wir uns angesehen, welche davon von uns bereits für irgendwelche AddOns “vergewaltigt” wurden – 28 Files – noch mehr Glück gehabt.
Beim Vergleich der 28 Files, die wir uns genauer ansehen müssen war ich das erste Mal im Leben richtig glücklich, dass mein Chef mich immer dazu drängt alles zu dokumentieren was ich mache – alle 28 Änderungen sind perfekt Dokumentiert und leicht nach zu verfolgen.
Kommen wir aber zu dem Problem: Wir sind gerade mitten in der Migration auf RT 3.8.x und wollten diesen zwischen Schritt nicht machen, aber der Kollege, der das Problem meldete bat uns eindringlich, dass so schnell wie möglich zu fixen, da er von diesen “kaputten” Attachments sehr viele am Tag hat (Einkauf/Bestellung) und damit nicht leben kann bis Pfingsten (wo wir hoffentlich auf 3.8.x updaten).
OK, tun wir ihm den Gefallen und machen ab Montag mal die ersten Versuche mit dem RT 3.6.6 auf einer Test Kisten gegen unsere Prod DB…….
Linux, RT
Nach unserem Vortrag über RT bei der GUUG Hamburg, boten uns die Veranstalter der GUUG, namentlich Dirk Wetter, an uns auch auf dem Frühjahrsfachgespräch der GUUG in Köln in diesem Jahr mit dem RT einem grösseren Publikum vor zu stellen.
Unsere erste Idee eines 45 Minuten Vortrages wurde jetzt um ein 6 Stunden Tutorium erweitert, so dass wir im Mai in Köln neben einer kleinen Vorstellung was RT so alles kann auch die Möglichkeit haben, den anwesenden Teilnehmern etwas mehr vom RT zu zeigen.
Weitere Infos über die Veranstaltung findet Ihr unter: GUUG.DE
Björn (DESY) und ich werden am Mittwoch, den 26.5.2010 von 10-18 Uhr alles wichtige über den RT, von der Installation bis hin zum aufsetzen eines simplen Workflows erklären und am Donnerstag, den 27.5.2010 von 17:30 – 18:15 Uhr noch einmal die Vorzüge des RT für die Integration in den Firmenalltag erklären.
Linux, Mac, Windows
Nein, nicht was Ihr denkt, ich rede dieses Mal nicht von Frauen sondern von einem Betriebssystem und zwar von Ubuntu in diesem Fall. In Dublin hörte ich Jesse von der neuen Ubuntu Beta schwärmen und dachte mir: Teste das mal, kann ja nicht schaden.
Mein erster Versuch verlief wie gewohnt in einer VM auf meinem Mac, das fühlte sich schon echt gut für eine Beta an, aber macht so gar keinen Sinn, wenn man sehen will, wie weit die Entwicklung des OS für den Einsatz ist, also in meinem Fall auf einem Laptop.
Da ich auf meine EEE-PC noch sehr, sehr viel Platz auf der Platte hatte und gerne mal sehen wollte, wie es so läuft, habe ich mich Anfang der Woche kurzfristig für eine Ubuntu Installation auf meinem Netbook neben dem installierten Windows 7 etnschieden.
Kurzum, die Installation verlief schnell und problemlos, die Hardware wurde wirklich sehr gut erkannt (also Audio, Video, Kamera, Touchpad etc) und ich war erstmal zufrieden. Angetan von der neuen Oberfläche experimentierte ich nun ein wenig mit den diversen Tools und Progrämmchen und kam zu dem Schluss: Das macht echt Spass, aber mal sehen was es noch kann.
UMTS/USB Stick: einstecken, loslegen – 1:0 für Ubuntu gegen Windows und vor allem gegen mein MacBook.
Ich habe also erstmal ein wenig mit den Netzwerksachen gespielt, Ethernet (OK), WLAN (OK) und dann meinen Vodafone UMTS Stick raus gesucht und reingesteckt. Das Netzwerkverwaltungsprogramm in der Ubuntu “Start” Leiste erkannte die Karte sofort und fragte mich nur noch nach meinem Land, meinem Provider und der Art meines Vertrages, dann konnte ich mich bereits connecten (nach Eingabe meiner PIN versteht sich).
Da ich nun überall und immer damit Online sein kann, wollte ich es gleich ganz genau wissen und probierte unser VPN GW aus, ebenfalls in dem Netzwerk Verwaltungsprogramm zu finden – kein Erfolg, nur PPTP im Angebot – das kann nicht sein! Ich suche ein wenig in den Programm/Installations Tools und finde VPNC, installiert und siehe da: Ich kann mein Cisco IPSec VPN konfigurieren (besser noch, ich kann die Settings aus dem Windows Cisco Client einfach importieren). Also teste ich eine Verbindung über UMTS mittels IPSec in die Firma – Erfolg!
1:1 für Ubuntu gegen Mac und 1:0 gegen Windows, da braucht man erst den Cisco Client von irgendwo her.
Nun lag die nächste Aufgabe an, ich will meinen Heimserver, die Shares via WebDAV verbinden und versuche als erstes über das Menü -> Netzwerk verbinden -> WebDav über https -> Servername, URL, Name und Passwort eingegeben – geht nicht
OK, versuchen wir es erstmal über die CLI (nachdem ich NICHTS in den Logs gefunden habe) und testen mittels Cadaver die Verbindung – Erfolg! Hmmmmm….mount -t davfs ….. geht. OK, da muss dann in dem Netzwerk verbinden Tool noch ein kleiner Bug drin sein, aber es geht ja auch so – erstmal.
Nun wollte ich natürlich mein liebstes Tool installieren, den RT und ich hörte von vielen, dass die .deb Pakete gut sein sollen. Ich gehe also wieder in die Software Verwaltung von Ubuntu (quasi dem App Store von Ubuntu
in neudeutsch) und suche nach request tracker und siehe da, da liegt die aktuelle Version 3.8.7 samt RTFM rum. Also alles ausgewählt und los gelegt – hier gleich eine kleine Anmerkung: die Installation verläuft zwar echt einfach und gut, aber leider werden nicht gleich alle benötigten Module ausgewählt wenn man den RT installieren will.
Ich war ein wenig verwundert, dass ich nicht nach der zu installierenden DB gefragt wurde und er einfach SQLite genommen hat. Nach einem kompletten Entfernen der RT Installation hab ich mir halt die unterschiedlichen Pakete selbst gesucht und siehe da, nach nur einem Symlink des zu verwendenden CGI Handlers lief die Kiste prima – weiterer plus Punkt.
OK, wofür verwende ich mein Netbook? Ich nutze es um unterwegs mal Mails zu lesen, ein wenig zu surfen und ggf. wenn ich Zeit oder lange Weile habe, am RT rum zu spielen, das ging alles bis Dato unter Windows nicht, aber unter Ubuntu.
Letzer offener Punkt (mangels Zeit) ist die Einbindung meiner TV Karte, aber das sollte auch keine grosse Hürde darstellen.
Soweit: Daheim fürs arbeiten nehme ich weiter liebend gerne meinen Mac, aber unterwegs ist mir selbst mein 13″ MacBook zu gross und schwer aber das Netbook passt immer in die Tasche und ich habe es eigentlich immer mit dabei.
Achja und die neue Liebe: Ich finde die Oberfläche von GNOME echt super schlicht und aufgeräumt, die weiss zu gefallen!
RT
Gerade frisch zurück aus Dublin, noch hundemüde und total fertig aber richtig happy dort gewesen zu sein. Kommen wir erstmal kkurz zum wichtigsten, dem Training von Bestpractical, aka Jesse Vincent.
Ich dachte bis dato, ich hätte alle Funktionen des RT richtig verstanden und auch umgesetzt, naja – nun bin ich schlauer und habe sogar noch einiges gelernt. Richtig toll find ich die Dashboards in RT 3.8x, die im Gegensatz zu dem was ich bis dato dachte, nicht nur ein Frontend für die User sind um einfach Crons zu bauen oder irgendwas zu automatisieren, nein, man kann hiermir auch super Aufgaben bezogene eigene RT At A Glance Seiten bauen, dann brauchen die User ihr Queries nicht mehr alle auf die Startseite packen, was diese unendlich langsam macht, sondern können sich für jedes Thema quasi eine eigene Seite bauen. Natürlich ist das sicher nur ein netter Nebeneffekt für die Automatisierungsfunktionen aber für mich und meine User ein absolutes Highlight.
Weiteres Highlight sind definitiv die mit RT 3.8.7 neu dazu gekommene Möglichkeit Abhängigkeiten von CustomField Inhalten zu erstellen. Die bekannte “Category” Funktion von älteren RT Versionen bei CF’s wurde endlich sauber umgesetzt und bietet einem nun die Möglichkeit folgendes zu bauen:
CF.Hardware:
- HP
- DELL
- APPLE
- SUN
- ACER
- ASUS
CF.Software
CF.System
- OSX
- Windows
- Solaris
- Linux
CF.Application
- Word
- Excel
- Powerpoint
- Outlook
- Mail
- Calendar
- Firefox
CF.Problem
- Hardware -> Bezug auf CF.Hardware
- Software -> Bezug auf CF.Software -> Bezug auf CF.System und CF.Application
Hier kann man sich jetzt also prima so called SCIM’s bauen um den Anwender oder Helpdesk User sauber durch eine Art Fragen Katalog zu führen.
Richtig geil wurde es dann bei der Vorstellung des RT 4.0 (genauer RT 3.999-Dangerous) wo Jesse uns zum einen das neue Frontend zeigte – endlich ein aufgeräumtes Drop Down Menü aber viel wichtiger: Rules – das Replacement für die bis dato verwendeten Scripte. Was in diesem Zusammenhang auch erwähnt werden muss, ist sicher die Tatsache, dass RT 4 auch endlich Queue bezogene Status mitbringt, man braucht endlich nicht mehr mit 50 Global definierten Status leben, von denen die meisten nur 3-5 nutzen.
Rules: Eine der wichtigsten Neuerungen im RT 4 sind definitiv die Rules, die man jetzt nicht wie bekannt per Hand scripten muss sondern aus einer Liste von Aktionen diverse Reaktionen des Systes definieren kann, Beispiel:
Queue A: OnQueueChange -> to Queue B -> SetStatusTo -> New Status
Wobei in Queue A die Status New, Open, Stalled und Resolved definiert sind in Queue B aber Waiting, Approved und Denied.
Diese Rules können natürlich grafisch definiert werden (naja, sie haben den üblichen Bestpractical Charme) und sind hoffentlich später im Release auch leicht erweiterbar!
Dublin:
Das Training von BPS in Europa fand dieses Jahr das erste Mal in Dublin statt und wir haben uns darauf tierisch gefreut. Zusammen mit Freund Björn von der DESY ging es am Freitag nach Dublin, ein wenig Sightseeing und Pub Bummel. Dublin ist toll, das Bier lecker, die Musik klasse aber alles zu enormen Preisen – Dublin ist teuer!
Was mich hier am meisten beeindruckte waren aber die Strassen Bands. Wir tingeln da so durch die Stadt und an jeder Ecke spielen Bands, aber nicht wie die Strassenmusiker hier in Deutschland, die gelangweilt und lustlos da rum musizieren, nein die Band spielen als wenn es das letzte Mal wäre. Wir haben hier diverse geniale Bands gesehen und von einigen auch gleich CD’s gekauft, aber besonders möchte ich an dieser Stelle 2 Bands, die wir nicht nur auf den Strassen Dublins gesehen haben, sondern auch Abends in den Pubs, die es verstanden Ihr Publikum zu verzaubern und mitzureissen.
Mutefish: Eine junge irische Folk/Punk Band die uns gleich am ersten Tag in Dublin aufgefallen ist durch eine riesen Menschentraube am Ort des Auftrittes und die Freundlichkeit der Musiker. Tolle Musiker die richtig Spass an der Musik haben, keinen Sänger aber dafür einen “Liedflötisten” -> Check Out Mutefish at MySpace or YouTube
The Riptide Movement: An St. Patricksday trafen wir in der Graften Street auf die irische Band “The Riptide Movement” welche ein tolle Mischung aus “dreckigem” Blues Rock spielen und die es mit Ihrem Debüt Album “What About The Tip Jars??” sogar auf Platz 16 der Irisch Top 100 LP Charts schafften. Cooler, mitreissender Rocksound und vier sympatische Jungs die trotz Ihrer Bekanntheit in Irland sich nicht zu fein sind auf der Strasse zu spielen! Check out The Riptide Movement at MySpace or Facebook
Sowas braucht die deutsche, ewig jammernde Musikbranche! Keine ätzenden Casting Freaks, keine DSDS etc “Stars” die niemand ertragen kann und nur Geld kosten, sondern richtige Musiker die sich Ihren Arsch abspielen um die Fans auf Ihre Seite zu bekommen!
Musik
Radio ist tot! Radio im Raum Hamburg ist toter als tot (OK, Ausnahme ist wohl Tide 96,0) ! Aber es gibt ja Internet und es gibt auch nette Internet Streaming Devices und sogar welche direkt nur für Radio! Heute zugelegt nachdem ich sowas bei Kollegen Nils gesehen habe, ein Philips Streamium, 15.000 (oder mehr) Sender direkt übers Internet, endlich die Sender wieder empfangen, die Musik wieder hören die mal will, keine Radio Hamburg Verdummung mehr, keine blöden Quizshos, kein blödes Gelaber, nur Musik und sinnvolle Informationen!
PERFEKT!
Default
…ich den beiden Lesern meines Blog.
Torsten
Chaos
Wo wir gerade bei dem Thema sind: Ein kleiner Rückblick über die Qualität von DHL. Unterm Strich hat DHL in der letzten Zeit eigentlich gar nicht funktioniert, zumindest nicht, wenn ich die Sendungen mir nach Hause hab schicken lassen, nutze ich meine Firmenanschrift (ich arbeite bei einem weltweit agierenden und vor allem führenden Logistikdienstleister) funktioniert das auch.
Fall 1: Ich habe mir einen Mac Mini bestellt und wie das immer so ist, man ist voller Vorfreude auf das neue Gerät. Im DHL T&T sehe ich: Lieferung Donerstag – ich nehme einen Tag Urlaub um mich gleich mit meinem neusten Spielzeug ein wenig vertraut machen zu können. Nun sitze ich seit 7 Uhr morgens in meinem Arbeitszimmer, damals noch mit Blick auf die Strasse und sehe das gelbe Auto DerHirnLosen anrollen, den Fahrer zur Tür kommen um dann nur noch zu hören wie eine Karte in meinen Postschlitz in der Tür eingeschoben wird. Bis ich an der Tür bin ist der Fahrer leider weg – T&T sagt wenig später: Empfänger nicht angetroffen. Ich greiffe also zum Hörer und mache meinem Unmut Luft – erneute Zustellung am Freitag – ich nehme erneut Urlaub.
Ich sitze also morgens wieder in meinem Büro, sehe den Wagen dann nur noch vorbeifahren und wenig später im T&T lese ich, dass ich wieder nicht daheim bin. Jetzt reicht es, ich greiffe erneut zum Hörer, dieses Mal allerdings nicht mehr um mit der blöden Hotline zu telefonieren, sondern lasse mir von einem KN Kollegen die Nummer des Leiters des Auslieferungslagers in Hamburg geben. Dieser entschuldigt sich und stellt mir am Samstag dann endlich meinen Mac zu.
Fall 2: Ich habe mir ein Telefon bestellt, ein schönes, welches aber leider eine Odyssee hinter sich bringen musste bis es endlich in meinen Händen lag. Hier mal nur die wichtigsten Sendungsdaten von DHL T&T: Schweiz -> Frankfurt -> Verschollen -> New York -> Gestohlen -> Frankfurt -> Singapore -> Hamburg -> Verloren (oder Verschollen, weiss nicht mehr genau) -> dann bei mir angekommen. Von Punkt 1: Schweiz bis zu mir war aber ein Zeitraum von 6 Monaten vergangen!!!
Fall 3: DHL Express Overnight Sendung nicht bei mir abgegeben, keine Info wo abgegeben fand ich im Hausflur liegend auf dem Fussboden (War ja auch nur eine Bestellung im Wert von mehreren hundert Euro) – zum Glück hab ich ehrliche Nachbarn wo ich wohne.
Fall 4: Vorletzte Woche, ich liege krank daheim und freue mich auf die Lieferung meines Windows Home Servers, kein klingeln, keine Lieferung bis Abends meine Freundin aus der Firma kommt und das Paket unterm Arm hält, es wurde einfach unten bei uns im Laden abgegeben. Am Freitag erwarte ich eine neue Lieferung, komme gegen 15 Uhr aus der Firma und beobachte aus 5-10 Metern Entfernung den DHL Fahrer, wie er mit meinem Paket direkt vom Auto in den kleinen Laden bei uns im Haus geht um dann nachträglich einen Zettel bei mir an die Tür zu machen. Als ich ihn darauf ansprach ist der dann noch so frech und behauptet, er hätte am Tag zuvor wie auch heute geklingelt, ich wäre nur nicht da gewesen – so ein Depp, ich stand ein paar Schritte hinter ihm.
Fall 5: Hab ich ja in den letzten beiden Artikeln ausführlich beschrieben.
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Nachdem DHL ja meine letzte Weihnachtsgeschenk Bestellung wieder gloreich vergeigt hat, wurde mir diese von Amazon freundlicherweise erneut als Overnight High Prio Express zugeschickt, Lieferung 23.12.09 – 12.00 Uhr.
Ich verfolge also den Tag über das T&T von DHL und die Lieferung steht bis 20 Uhr im Status: 23.12.09 – 7:15 – Beladen – Sendung befindet sich auf dem Weg zum Empfänger!
Als ich um 21 Uhr erneut reinschaue bin ich ein wenig überrascht: 13:21 – Zustellung – Sendung wurde an Herrn Brumm zugestellt!
Nun zweifle ich an mir, bin ich wirklich alterssenil? Ich mache mich also auf den Weg an die Haustür ob da ein Zettel hängt – Fehlanzeige. Ich klingele bei all meinen Nachbarn (was um 21 Uhr nicht mehr wirklich auf Gegenliebe stösst) – auch Fehlanzeige. Ich sehe mir die Sendungsdaten erneut an und fange an zu grübeln: Es gibt doch noch einen Stefan Brumm bei mir in der Strasse, einen Eingang weiter, ich ziehe mich also wieder an und klingele den Guten um 21:30 Uhr aus dem wohlverdienten Feierabend, aber auch er hat nichts für mich erhalten.
Nach einem Anruf bei DenHirnLosen war mir klar: die haben echt keinen Plan, das Callcenter (wahrscheinlich in irgend einem Billiglohnland) ist nicht nur planlos sondern auch unhöflich, verspricht mir aber einen Rückruf am 24.12. (auf den ich immer noch warte)
Heute auf Arbeit schaue ich mir nochmal genau die Sendungsdaten an und bin mir nunmehr total sicher: Der Fahrer hat das entweder eingesteckt oder weg geworfen. 10:38 Uhr – Empfänger wurde nicht angetroffen! Dann: 13:21 – Zustellung an Empäfnger! Wer DHL kennt, der weiss, die kommen NIEMALS zweimal nacheinander am selben Tag, dass schaffen die nicht (schon gar nicht in der Vorweihnachtszeit) bei der Masse an Aufträgen.
Nun gut, ich habe diese Geschenke nun abgeschrieben, Amazon ist zum Glück so freundlich die Abbuchung zu stornieren, was bleibt ist der Frust mit dem beschissensten “Logistik” Dienstleister der Welt.
Für Alle: Wenn Ihr Ware bestellt und diese auch haben wollt, dann lasst es NIEMALS mit DHL versenden! Das ist ein DRECKSLADEN!
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